Landrat Leo Schrell

Gemeinsames Grußwort von Landrat Leo Schrell und Oberbürgermeister Frank Kunz

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Freundinnen und Freunde der Orgelmusik,

mit Spannung blicken wir wohl alle auf die vor uns liegenden Monate – verbunden mit der Hoffnung, dass vieles von dem, auf das wir wegen Corona zuletzt verzichten mussten, wieder möglich sein wird.

Oberbürgermeister Frank Kunz

In diesem Kontext freuen wir uns auch auf die „Reanimation“ des kulturellen Lebens in unserer Heimat. Eine feste Säule im Jahreskalender sind hier seit nunmehr 15 Jahren unsere Dillinger Basilikakonzerte. Weit über die Stadt und den Landkreis Dillingen hinaus sind diese Auftritte renommierter nationaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler wahre Publikumsmagnete und künstlerische Höhepunkte in jedem Sommer.

Möglich war diese starke Entwicklung der Basilikakonzerte durch den unermüdlichen Einsatz aller Verantwortlichen. Namentlich genannt seien der Fördervereins-Vorsitzende Dr. Paul Olbrich sowie Basilikaorganist Dr. Axel Flierl als künstlerischer Leiter. Dank gebührt ebenso allen weiteren Mitgliedern des Fördervereins sowie den zahlreichen Sponsoren und Unterstützern. Auch Landkreis und Stadt stehen mit voller Überzeugung hinter dieser unverzichtbaren Kultur-Institution.

Wenn im „Orgelsommer“ 2021 die prächtige Sandtner-Orgel in der aufwendig sanierten Basilika St. Peter in Dillingen erklingt und sprichwörtlich alle Register gezogen werden – dann haben wir hoffentlich ein wichtiges Stück Normalität und eine echte Portion Lebensfreude zurückgewonnen. Darauf freuen wir uns bereits jetzt gemeinsam mit Ihnen.

Leo Schrell, Landrat

Frank Kunz, Oberbürgermeister


Ludwig Schmid

Grußwort von Ludwig Schmid

Stv. Vorstand der Kurt und Felicitas Viermetz Stiftung, Augsburg,
zu den Dillinger Basilikakonzerten 2021

Sehr geehrte, liebe Musikerinnen und Musiker,
liebe Freundinnen und Freunde
sowie Förderinnen und Förderer der Basilikakonzerte!

„Die Orgel ist ohne Zweifel das größte, das kühnste und das herrlichste aller von menschlichem Geist erschaffenen Instrumente. Sie ist ein ganzes Orchester, von dem eine geschickte Hand alles verlangen, auf dem sie alles ausführen kann“, so ehrte schon Honoré de Balzac (1799-1850) die Königin der Instrumente.

Seit 2007 treffen sich internationale Stars der Orgelmusik in der barocken Basilika St. Peter in Dillingen an der Donau und begeistern auf der prächtigen Sandtner-Orgel jedes Mal über 2.500 Besucher. Längst sind die Konzerte des Dillinger Orgelsom-mers ein überaus beliebter kultureller Treffpunkt für Orgelliebhaber geworden.
Auch die Viermetz Stiftung weiß um die Qualität dieses Kulturereignisses, und als stellvertretender Vorstand freue ich mich, dass wir die Konzerte auch dieses Jahr wieder unterstützen.
Gespannt erwarte ich vor allem das Konzert Nr. 2 g-Moll op. 177 für Orgel und Or-chester von Josef Gabriel Rheinberger (1839–1901). In diesem Jahr wird sein 120. Todestag begangen. „Rheinbergers Bedeutung für diese Gattung kann nicht leicht überschätzt werden. Von den Komponisten, die sich überhaupt mit der Orgelsonate befassten, war er nach Mendelssohn der bedeutendste“, so formulierte es der Mu-sikwissenschaftler Martin Weyer.

Allen, die nach einer allzu langen Zeit kultureller Entbehrungen wieder in den Genuss dieser großartigen Orgel- und Orchestermusik kommen, wünsche ich unvergessliche Momente in der Basilika St. Peter. Mein Dank gilt den Veranstaltern sowie den Künstlerinnen und Künstlern, die dieses Kulturereignis möglich machen.

Unterschrift von Ludwig Schmid